Close

Schulleitung

  • Burkhart M. Schürmann

    kommissar. Schulleitung, Chor, Kammerchor, Chorleitung, Partiturspiel, Gehörbildung, Formenlehre/Werkanalyse, Klavier, Deutsch

  • Gerhard Bauer

    kommissar. stellv. Schulleitung, Gitarre, Elementares Musizieren, Musiktherapie

Burkhart M. Schürmann

kommissar. Schulleitung, Chor, Kammerchor, Chorleitung, Partiturspiel, Gehörbildung, Formenlehre/Werkanalyse, Klavier, Deutsch

1972 geboren in Herne (NRW), seit 1974 aufgewachsen im nordhessischen Homberg/Efze

nach dem Abitur Besuch der oberfränkischen BfM in Kronach, Abschluss als C-Kirchenmusiker und erste Erfahrungen als Chorleiter der Chorgemeinschaft Seibelsdorf

anschließend Studium der Fächer Musik und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien sowie Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hannover

danach Studium Dirigieren (Chorleitung) bei Prof. Jörg Straube an der Musikhochschule Würzburg

aktive Teilnahme an Meisterkursen bei Eric Ericson, Frieder Bernius, Hans Michael Beuerle, Hermann Max, Christoph Schönherr und Andrew Parrott (Chorleitung) sowie Lutz Herbig und Peter Gülke (Orchesterleitung)

Mitarbeit im Knabenchor Hannover unter Prof. Heinz Hennig sowie Leitung mehrerer hannoverscher Chöre und Vokalensembles: Augustus-Chor, Canta Nova, TUI-Chor, Chor der Medizinischen Hochschule Hannover

seit September 2002 stellvertretender Leiter der oberfränkischen BfM in Kronach

von 2004 bis 2015 Dirigent und künstlerischer Leiter des Orchesterprojekts Kronacher Klassik AKADEMIE

mehrfach erfolgreiche Teilnahme mit dem von ihm gegründeten Kammerchor „kleine kantorey“ an nationalen und internationalen Chorwettbewerben

 

Unterrichtsphilosophie

Chor: Musik allein mit den Mitteln der menschlichen Stimme zu machen, kann faszinierend sein. Im Chor treffen sich alle Schüler*innen mit nichts weiter als ihrer Stimme, um mehrstimmige Kompositionen zum Klingen zu bringen. Dabei reicht die Bandbreite des Repertoires von Madrigalen des 16. Jahrhunderts über chorsinfonische Werke und romantische Chorlieder bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und Jazz/Rock/Pop-Titeln, die auch Sprechgesang oder Mouth-Percussion einbeziehen können.

Kammerchor: Im klein besetzten Kammerchor der BfM singen neben den vokalen Hauptfächler*innen auch stimmlich besonders begabte Schüler*innen mit instrumentalen Hauptfächern. Auf dem Programm stehen anspruchsvolle Vokalwerke aller Epochen, und die Bereitschaft zum selbständigen Vor- und Nachbereiten der Proben ist Voraussetzung zur Mitwirkung. Projektweise öffnet sich das Ensemble auch für ehemalige Schüler*innen der BfM sowie für ambitionierte Sänger*innen aus ganz Franken und konzertiert dann überregional unter dem Namen „kleine kantorey„.

Chorleitung II: Nachdem im I. Schuljahr schlagtechnische und probenmethodische Grundlagen anhand ein- bis dreistimmiger Volksliedsätze erworben werden, dient das II. Schuljahr einer Vertiefung und Verfeinerung der erworbenen Kenntnisse anhand exemplarisch ausgewählter vierstimmiger Chorsätze verschiedener Stile und Epochen. Thematisiert wird außerdem die chorische Stimmbildung sowie die Anleitung spontaner Formen des gemeinsamen Musizierens wie Circle-Song, Rhythmical oder Sprech- und Bodypercussion-Loop.

Partiturspiel: Vielstimmige Vokal- und Instrumentalwerke mit einfachen Mitteln am Klavier darzustellen, erfordert neben einem gesteigerten Tastsinn (Blick auf die Noten, nicht die Pfoten!) vor allem die Kunst des Weglassens und Andeutens. Durch die Koppelung des Partiturspiels an den Chorleitungs-Unterricht erhalten die Inhalte einen starken Praxisbezug und werden Synergie-Effekte genutzt.

Formenlehre/Werkanalyse: Während das ungeschulte Auge in einer Partitur zunächst nur eine willkürliche Aneinanderreihung von Tönen sieht, will das Fach Formenlehre dazu verhelfen, im Dschungel der Noten Strukturen zu erkennen und die Architektur von Musik zu begreifen. Denn genauso wenig, wie man ein Haus baut, indem man einfach Stein auf Stein schichtet, komponiert man Musik, indem man Ton an Ton reiht. Dem Bauplan musikalischer Werke auf die Schliche zu kommen, ist daher das Ziel der musikalischen Formenlehre.

Gehörbildung I: Mithilfe methodischer Mittel wie Finger-Metronom, Rhythmussprache, Solmisation etc. will mein Unterricht die Fähigkeit trainieren, musikalische Ereignisse wie Rhythmen, Intervalle, Akkorde, Harmonie- und Formverläufe hörend zu begreifen, zu benennen und in Notenschrift zu übersetzen, sowie umgekehrt durch die Reproduktion notierter Rhythmen und Melodien die innere musikalische Vorstellungskraft zu schulen. Dabei gilt aber: Gehörbildung ist eine Lebensaufgabe!

Deutsch: Da es zwischen Text und Ton, zwischen Sprache und Musik, zwischen Literatur und Komposition vielfältige Berührungspunkte gibt, eröffnen sich zahllose Möglichkeiten, einen für Musiker (hoffentlich) besonders interessanten und relevanten Deutsch-Unterricht zu gestalten 🙂

Gerhard Bauer

kommissar. stellv. Schulleitung, Gitarre, Elementares Musizieren, Musiktherapie

Vom ersten Gitarrenunterricht bis zum Beginn des Musikstudiums war Gerhard Bauer Schüler bei Dietmar Ungerank an der Musikschule der Hofer Symphoniker. Sein Studium an der Hochschule für Musik Würzburg bei Michael Tröster und Jürgen Ruck schloss er 1988 als Diplom-Musiker (Hauptfach Gitarre) ab.
Durch verschiedene Meisterkurse, u. a. mit Robert Brightmore, Alvaro Pierri und Hubert Käppel erhielt er zusätzliche Anregungen für eigenes Spiel und Unterricht. Bei vielen Konzerten wirkte er sowohl solistisch als auch in Kammermusikbesetzungen mit. Er vertonte zeitgenössische Lyrik und komponierte eigene Stücke.
1996 schloss Gerhard Bauer das berufsbegleitende Aufbaustudium Musiktherapie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg als Diplom-Musiktherapeut ab.

Unterrichtsphilosophie

Gitarre: Die zweistündige Unterrichtsarbeit besteht grundsätzlich zu gleichen Teilen aus Technik und Repertoirespiel, variiert aber sonst nach Stärken, Schwächen und musikalischen Vorlieben der Schüler sehr. Davon unabhängig halte ich es für wichtig, dass unsere Schüler*innen möglichst frühzeitig Auftrittserfahrungen sammeln und für sich auswerten. Deshalb finden in Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Maria Kuhn zusätzlich zu diversen Konzerten, musikalischen Umrahmungen etc. regelmäßig interne Vorspiele der Gitarrenklasse statt.

Musiktherapie: In einer kleinen Gruppe (5 – 10 Teilnehmer) miteinander frei improvisieren, verschiedenste Instrumente kennenlernen, musikalische Spielideen ausprobieren etc. und über das Erlebte sprechen ist die eine Seite dieses Faches, Informationen über Theorie, Praxis und Geschichte der Musiktherapie die andere Seite. Es ist ein Angebot für die 2. und 3. Klasse und findet im 14-tägigen Abstand in jeweils 90-minütigen Einheiten statt.