Julian Freibott

Musik und Bewegung, Profilmodul: Klassenmusizieren, Gesang, Ensemble

Der fränkische Tenor Julian Freibott erzielte während seiner Schulzeit bei den Regensburger Domspatzen zwei Mal einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Er reiste mit dem Konzertchor um die Welt, studierte anschließend an der Robert Schumann Hoschule Düsseldorf bei Konrad Jarnot (Gesang) und Peter Nikolaus Kante (Schauspiel), und vertiefte seine Liedarbeit mit den Pianisten Eric Schneider und Gerold Huber, sowie in Meisterkursen mit Peter Schreier, Werner Güra, Emma Kirkby und Angelika Kirchschlager. 

In Franz Schuberts Liedzyklen und den Passionen und Oratorien von Bach und Händel ist der Tenor ebenso zuhause wie als Prinz „Tamino“ in Mozarts Zauberflöte. Er wurde mit unterschiedlichen Ensembles zweimal mit dem Operetten-Preis von BR-Klassik ausgezeichnet und machte als Preisträger beim Wettbewerb Jeunes Ambassadeurs lyriques (Montreal) und dem Richard Strauss Wettbewerb (Salzburg) auf sich aufmerksam. 

Im Jahr 2022 wurde Julian Freibott von der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt nominiert in der Kategorie Nachwuchskünstler des Jahres. Er war Stipendiat der internationalen Sommerakademie Salzburg, des Richard Wagner Verbands Regensburg, des Vereins Freunde Junger Musiker Meerbusch-Düsseldorf e.V., und erhielt zur Studienförderung das NRW-Stipendium. Er gehörte acht Jahre dem Ensemble des Theaters Erfurt an, und gastierte unter anderem am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Theater am Gärtnerplatz in München. Julian Freibott ist Diplom-Musiker und Master of Music sowie staatlich anerkannter Erzieher (Bachelor Professional in Sozialwesen), Lehrkraft an der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach und der Berufsfachschule für Musik Oberfranken, sowie an der Caritas Fachakademie für Sozialpädagogik Bamberg.