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Lehrkräfte

Durch Anwahl der Bilder öffnen sich Fenster mit näheren Informationen zu musikalischen Werdegängen, Statements zur persönlichen Unterrichtsphilosophie sowie Mail-Adressen zur direkten Kontaktaufnahme.

Ein Verzeichnis der Lehrkräfte nach Unterrichtsfächern findet sich >hier.

  • Roland Backer

    Harmonielehre/Tonsatz, Gehörbildung, Arrangement, Orgel Literaturspiel, liturgisches Orgelspiel (kath.), unterrichtspraktisches Klavierspiel, Klavier

  • Gerhard Bauer

    Gitarre, Elementares Musizieren, Musiktherapie

  • Christian Beck

    katholische Religion

  • Ronja Dittmar

    Trompete, Blechbläserensemble, Unterrichtsmethodik Blechbläser

  • Birgit Eichstädter

    Saxophon, Klarinette

  • Edgar Eichstädter

    Klarinette, Saxophon

  • Dietmar Engels

    Kontrabass, E-Bass, Tango-Ensemble

  • Zdenek Fiala

    Posaune, Tuba, Euphonium

  • Marco Fröhlich

    Klavier, Chorleitung, Rock-Pop-Jazz, Band, Chor, schulpraktisches Klavierspiel, Korrepetion

  • Stephan Heinemann

    Singen/Stimmbildung

  • Monika Herr

    Violine, Viola, Kammermusik, Kammerorchester, Unterrichtsmethodik Streicher, Ensembleleitung, Musikgeschichte II

  • Ulrike Hünefeld

    Querflöte, Traversflöte, Flöten-Ensemble, Unterrichtsmethodik Holzbläser, Instrumentenkunde/Akustik

  • Harald Kotschenreuther

    Akkordeon, Akkordeon-Ensemble, Unterrichtsmethodik Akkordeon

  • Maria Kuhn

    Gitarre, Gitarren-Ensemble, Unterrichtsmethodik Gitarre, Musik und Bewegung

  • Helga Kutter

    Gesang, Stimmbildung, Vokalensemble, Unterrichtsmethodik Gesang

  • Tinh-Thuy Lutz

    Violoncello

  • Danielle Maheux

    Oboe, Holzbläser-Ensemble

  • Günther Peppel

    Schlagzeug, Schlagzeug-Ensemble, Unterrichtsmethodik Schlagzeug

  • Daniela Pfaff-Lapins

    Singen/Stimmbildung

  • Katharina Pfretzschner M.A.

    Harmonielehre/Tonsatz, Musikwissenschaft, Sozialkunde, Hymnologie/Liturgik, Orgel, Cembalo, Klavier

  • Klaus Rohleder

    Horn

  • Matthias Rückert

    evangelische Religion

  • Roland Schöps

    Klavier, Orgel, Orgelkunde, liturgisches Orgelspiel evangelisch

  • Burkhart M. Schürmann

    stellv. Schulleitung, Chor, Kammerchor, Chorleitung, Partiturspiel, Gehörbildung, Formenlehre/Werkanalyse, Klavier, Deutsch

  • Eva Schuster

    Singen/Stimmbildung

  • Wendelin Treutlein

    Klavier, Unterrichtsmethodik Klavier, Musikpädagogik, Methodik/Didaktik, Korrepetition

  • Andreas Wolf

    Schulleitung, Blockflöte, Viola da Gamba, Allgemeine Musiklehre, Musikgeschichte (I), Ensemble Alte Musik

  • Prof. Dr. Christoph Wünsch (Gastdozent)

    Computer und musikalische Gestaltung (Blockseminar)

Roland Backer

Harmonielehre/Tonsatz, Gehörbildung, Arrangement, Orgel Literaturspiel, liturgisches Orgelspiel (kath.), unterrichtspraktisches Klavierspiel, Klavier

Klavier, Orgel, liturgisches Orgelspiel (katholisch), Harmonielehre/Tonsatz, Gehörbildung, Arrangement, unterrichtspraktisches Klavierspiel

Roland Backer studierte Kirchenmusik (A-Examen) an der Hochschule für Musik in Würzburg unter anderem bei
Prof. Günther Kaunzinger (Orgel), Prof. Erich Appel und Prof. Julian von Karolyi (Klavier) sowie Prof. Zsolt Gárdonyi (Theorie).

Gerhard Bauer

Gitarre, Elementares Musizieren, Musiktherapie

Gitarre, Elementares Musizieren, Musiktherapie

Vom ersten Gitarrenunterricht bis zum Beginn des Musikstudiums war Gerhard Bauer Schüler bei Dietmar Ungerank an der Musikschule der Hofer Symphoniker. Sein Studium an der Hochschule für Musik Würzburg bei Michael Tröster und Jürgen Ruck schloss er 1988 als Diplom-Musiker (Hauptfach Gitarre) ab.
Durch verschiedene Meisterkurse, u. a. mit Robert Brightmore, Alvaro Pierri und Hubert Käppel erhielt er zusätzliche Anregungen für eigenes Spiel und Unterricht. Bei vielen Konzerten wirkte er sowohl solistisch als auch in Kammermusikbesetzungen mit. Er vertonte zeitgenössische Lyrik und komponierte eigene Stücke.
1996 schloss Gerhard Bauer das berufsbegleitende Aufbaustudium Musiktherapie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg als Diplom-Musiktherapeut ab.

Unterrichtsphilosophie

Gitarre: Die zweistündige Unterrichtsarbeit besteht grundsätzlich zu gleichen Teilen aus Technik und Repertoirespiel, variiert aber sonst nach Stärken, Schwächen und musikalischen Vorlieben der Schüler sehr. Davon unabhängig halte ich es für wichtig, dass unsere Schüler*innen möglichst frühzeitig Auftrittserfahrungen sammeln und für sich auswerten. Deshalb finden in Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Maria Kuhn zusätzlich zu diversen Konzerten, musikalischen Umrahmungen etc. regelmäßig interne Vorspiele der Gitarrenklasse statt.

Musiktherapie: In einer kleinen Gruppe (5 – 10 Teilnehmer) miteinander frei improvisieren, verschiedenste Instrumente kennenlernen, musikalische Spielideen ausprobieren etc. und über das Erlebte sprechen ist die eine Seite dieses Faches, Informationen über Theorie, Praxis und Geschichte der Musiktherapie die andere Seite. Es ist ein Angebot für die 2. und 3. Klasse und findet im 14-tägigen Abstand in jeweils 90-minütigen Einheiten statt.

Christian Beck

katholische Religion

  • Diplom-Theologe
  • Krisenseelsorger / Therapeutischer Seelsorger
  • Notfallseelsorger
  • Ausbildungskursleiter für Notfallseelsorger und Kriseninterventionshelfer
  • Trainer Emotionaler Kompetenzen
  • Stressbewältigung für Einsatzkräfte und Zivilbevölkerung
  • Schulseelsorger
  • Religionslehrer
  • Orgelbauer
  • Organist und Kantor
  • Referent zu Themen wie „Krisen- und Stressprävention“, „Suizid“, „Umgang mit Sterben, Tod, Trauer“ sowie theologischen Themen

Ronja Dittmar

Trompete, Blechbläserensemble, Unterrichtsmethodik Blechbläser

Trompete, Blechbläser-Ensemble, Unterrichtsmethodik Blechbläser

Studium an der Hochschule für Musik in Würzburg. Künstlerisches und pädagogisches Diplom sowie Abschluss im Zusatzfach Jazztrompete. 2010 Konzertdiplom.
Aushilfstätigkeit als Orchestermusikerin u. a. in Coburg, Würzburg und Meiningen. Seit dem Schuljahr 2011/12 Dozentin an der Berufsfachschule für Musik Oberfranken, daneben auch Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Schweinfurt.

Birgit Eichstädter

Saxophon, Klarinette

Saxophon, Klarinette

Birgit Eichstädter stammt aus Krefeld und erhielt dort ihren ersten Musikunterricht an der städtischen Musikschule. Dem Abitur folgte ein Studium in Nürnberg, Mannheim und München. Seit 1989 unterrichtet sie an der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach und seit 2012 am musischen Gymnasium Albertinum in Coburg.

Neben der Unterrichtstätigkeit betreibt sie eine intensive Pflege der Kammermusik. Sie wirkte an zahlreichen Uraufführungen der Coburger Kammermusikvereinigung in unterschiedlichen Besetzungen mit, die auch vom Bayerischen Rundfunk dokumentiert wurden.

Unterrichtsphilosophie

Schwerpunkt ihres Klarinetten- und Saxophonunterrichts ist die Vermittlung solider technischer un musikalischer Grundlagen, die den Schüler dazu befähigen sollen, sich solistisch oder im Ensemble auf seinem Instrument ausdrücken zu können. Sehr früh besteht die Möglichkeit, im kleineren oder größeren Rahmen öffentlich aufzutreten und somit Sicherheit in Vorspielsituationen zu erlangen.

Die langjährige Unterrichtserfahrung Birgit Eichstädters zeigt sich in den Erfolgen vieler ihrer Schüler auf Regional- und Landesebene im Wettbewerb „Jugend musiziert“.

Edgar Eichstädter

Klarinette, Saxophon

Klarinette, Saxophon

  • geboren 1960 in München
  • nach dem Abitur Studium an der Hochschule für Musik München bei Prof. Gerd Starke
  • 1984 Diplom-Musiker und staatlich geprüfter Musikpädagoge
  • seit 1984 1. Soloklarinettist des Philharmonischen Orchesters Landestheater Coburg
  • seit 1985 Dozent an der Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach
  • intensive Pflege der Kammermusik in verschiedenen Besetzungen; solistische Tätigkeiten; Herausgeber unbekannter Spielliteratur (Hofmeister-Verlag Leipzig, Universal Edition Wien, Clarinettissimo Eckmeier, Dormagen)

Dietmar Engels

Kontrabass, E-Bass, Tango-Ensemble

Kontrabass, E-Bass, Tango-Ensemble

Dietmar Engels wurde 1962 in Brühl im Rheinland geboren.
Er studierte in Köln, wo er 1989 sein Examen ablegte.
Es folgten Engagements im Gürzenich-Orchester (Köln) und am Hessischen Staatstheater in Darmstadt.
Seit 1993 ist Dietmar Engels am Landestheater Coburg, wo er seit 1995 die Position des Solo-Bassisten innehat.
Sein Interesse gilt außerdem der Kammermusik, dem Jazz und besonders dem Tango Nuevo.

Zdenek Fiala

Posaune, Tuba, Euphonium

Geboren 1963.
1979 bis 1985 Studium am Konservatorim in Kromeríz (Tschechische Republik) mit Hauptfach Posaune.
1985 bis 1988 Aufbaustudium an der Janacek-Akademie der musischen Künste in Brno.
Während des Studiums Posaunist in vier Symphonieorchestern (Olomouc, Zlin, Kromeriz und Brno) sowie Mitglied in der Jugend-Philharmonie Sozialistischer Länder (Leitung Jiri Belohlavek).
Mitwirkung im Blechbläserensemble CO-BRASS und Leitung des Posaunenquartetts SLIDE-O-MANIA.
Seit 1991 Lehrkraft an der Städtischen Musikschule Lichtenfels für Blechblasinstrumente, 1991 bis 2003 an der Kreismusikschule Coburg.
Seit 2003 als Dozent für Posaune an der Berufsfachschule für Musik Kronach tätig.
2009 bis 2016 Leiter der Stadtkapelle Coburg.

Marco Fröhlich

Klavier, Chorleitung, Rock-Pop-Jazz, Band, Chor, schulpraktisches Klavierspiel, Korrepetion

Klavier, Chorleitung, Rock-Pop-Jazz, Band, Chor, schulpraktisches Klavierspiel, Korrepetition

Marco Fröhlich wurde 1967 in Kronach geboren und besuchte selbst als Schüler die Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach.
Nach seinem Studium an der Fachakademie für katholische Kirchenmusik und Musikerziehung in Regensburg bestand er sein Diplom für Klavier als bester und zugleich jüngster Absolvent an der Musikhochschule in München.
Neben solistischen Auftritten, kammermusikalischen Aktivitäten und eigenen Klavierabenden ist er ein anerkannter Begleiter namhafter Solisten.
Seine zweite Leidenschaft führte ihn zum Dirigieren, wo er auf der Basis seines Kirchenmusikstudiums und der Teilnahme verschiedener Kurse von 1993 bis 2008 die Chor- und Orchestergemeinschaft „Cäcilia“ in Kronach leitete. Zudem arbeitet er als Dozent bei Chorseminaren und ist Leiter der hauseigenen Schulband, welche jungen MusikerInnen die Möglichkeit bietet, sich auch außerhalb der klassischen Musik zu betätigen.

Unterrichtsinhalte

Klavier: Ein guter Pianist wird nur, wer eine ausgereifte Technik und Genauigkeit mit der entsprechenden Lockerheit und einem angemessenen musikalischen Ausdruck zu kombinieren vermag. Meinen Schülern versuche ich, diese Schwerpunkte anhand von Übungen, Etüden, klassischer Spielliteratur, die alle Stilepochen umfasst, sowie Begleitungen nahezubringen.

Chorleitung: Das Wichtigste zu Beginn ist das Erlernen einer sauberen Schlagtechnik. Später rückt mehr und mehr die praxisorientierte Probenarbeit mit einem Chor in den Vordergrund, wobei viele Elemente aus der Stimmbildung, Gehörbildung, Musiklehre usw. mit einfließen.

Stephan Heinemann

Singen/Stimmbildung

Stephan Heinemann wurde in Halle/Saale geboren und erhielt seine musikalische Grundausbildung im Stadtsingechor Halle, dem er bis zum Abitur angehörte. Er studierte Gesang und Gesangspädagogik bei Prof. Hermann Christian Polster an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Nach dem Examen setzte er sein Gesangsstudium als Privatschüler bei Kammersänger Prof. Siegried Lorenz in Berlin fort.
Die künstlerische Tätigkeit von Stephan Heinemann umfasst Oratorium und Liedgesang. Zu seinem Repertoire gehören die wichtigsten Oratorien des 18. und 19. Jahrhunderts, wobei die Werke von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel einen besonderen Schwerpunkt bilden.
Liederzyklen von Franz Schubert, Robert Schumann, Johannes Brahms und Francis Poulenc hat er u. a. mit Leonard Hokanson erarbeitet.
Als gefragter Konzertsänger arbeitet Stephan Heinemann u. a. mit dem Thomanerchor Leipzig, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Monteverdi-Chor Hamburg, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle und dem Kammerorchester Basel zusammen. Er ist regelmäßig bei renommierten deutschen Festivals wie den Händel-Festspielen Halle, dem Bachfest Leipzig, den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern oder den Telemann-Tagen Magdeburg zu Gast.
Konzertreisen führten ihn nach Norwegen, Estland, Italien, Frankreich und in die USA.
Neben seiner Konzerttätigkeit arbeitet Stephan Heinemann als Gesangslehrer beim Thomanerchor in Leipzig und seit September 2008 auch an der Berufsfachschule für Musik in Kronach.

Monika Herr

Violine, Viola, Kammermusik, Kammerorchester, Unterrichtsmethodik Streicher, Ensembleleitung, Musikgeschichte II

Violine, Viola, Kammermusik, -orchester, Unterrichtsmethodik/-praxis Streicher, Ensembleleitung, Musikgeschichte II

Geboren in Hildesheim studierte Monika Herr nach dem Abitur zunächst Schulmusik und Instrumentalpädagogik mit dem Hauptfach Violine an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Karl-Heinrich von Stumpff und Prof. Barbara Koerppen. Nach dem musikpädagogischem Diplom folgte ein Aufbaustudium bei Prof. Boris Goldstein an der Würzburger Musikhochschule und die künstlerische Staatsprüfung im Fach Viola.
Meisterkurse für Violine, Viola, Kammermusik und Barockvioline beim Tibor Varga Festival, bei Kim Kashkashian, Max und Annemarie Speermann (Bartholdy-Quartett), Fabio Biondi, Reinhard Goebel und John Holloway sowie eine langjährige Mitwirkung im Kammerorchester unter Günther Wich ergänzten ihr Studium.

Die Kammermusik bildet neben dem Instrumentalunterricht einen wesentlichen Bestandteil ihres musikalischen Tätigkeitsfeldes, was zur Gründung und Konzerttätigkeit unterschiedlich besetzter Ensembles wie dem trio cranach (Flöte, Viola, Gitarre), dem residenz ensemble würzburg (Traverso, Barockvioline, Basso continuo, dem Trio Soave (Flöte, Viola, Harfe) und schließlich dem Crana Quartett (Klavier, Violine, Viola, Violoncello) führte.
Seit 1987 unterrichtet Monika Herr an der Berufsfachschule für Musik Oberfranken und ist daneben an der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach besonders in den Bereichen Streicherfrüherziehung und Kinderorchester aktiv.

Unterrichtsschwerpunkte 

  • Bewusstmachen geigerischer Bewegungsabläufe
  • Selbständigkeit und Ökonomie beim eigenen Üben
  • Entwicklung eigener musikalischer Vorstellungen in Bezug auf Klang und stilistisch interpretatorischen Kriterien
  • Intensive Vorbereitung eines Prüfungsprogramms mit Auftrittstraining für die Aufnahmeprüfung an weiterführenden Ausbildungsinstituten

Ulrike Hünefeld

Querflöte, Traversflöte, Flöten-Ensemble, Unterrichtsmethodik Holzbläser, Instrumentenkunde/Akustik

Querflöte, Flöten-Ensemble, Unterrichtsmethodik Holzbläser, Instrumentenkunde/Akustik

Während der Schulzeit Flötenunterricht bei André Salm (Bamberger Symphoniker). Studium an der Hochschule für Musik München im Hauptfach Flöte bei Prof. Klaus Schochow, 1992 Diplom.

1992 bis 1997 Flötistin im Orchester des Landestheaters Coburg und bei den Nürnberger Symphonikern.

Seit 1994 Lehrkraft an der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach, seit 1996 auch an der Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach. Seit 2017 Dozentin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium in Kulmbach.

1999/2000 Fortbildung zur Atempädagogin nach Dr. med. Parow/Margot Scheufele-Osenberg.

2004 bis 2007 Aufbaustudium „Historische Interpretationspraxis“ im Hauptfach Traversflöte bei Prof. Karl Kaiser an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt. Meisterkurse u. a. bei Paul Meisen, James Galway, Trevor Wye, Renate Greiss; Traversflöte bei Barthold Kuijken und Peter Thalheimer).

Regelmäßige Tätigkeit als Orchestermusikerin mit moderner Flöte (u. a. Nürnberger Symphoniker, Philharmonisches Orchester Coburg) und Traversflöte (u. a. Neue Nürnberger Ratsmusik)

Kammermusik in verschiedenen Ensembles, sowohl auf historischen Flöten als auch auf dem modernen Instrument.

Unterrichtsschwerpunkte

  • Vermittlung solider flötistischer Grundlagen (z. B. Atmung, Haltung, Ansatz, Ton, Artikulation) als Voraussetzung zur Entwicklung von Ausdruck und musikalischer Persönlichkeit
  • vielseitiges Repertoire, Stilistik
  • Übetechniken, Zusammenspiel im Ensemble, Vorspieltraining
  • Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen an Musikhochschulen und Konservatorien

Harald Kotschenreuther

Akkordeon, Akkordeon-Ensemble, Unterrichtsmethodik Akkordeon

Akkordeon, Akkordeon-Ensemble, Unterrichtsmethodik Akkordeon

1968 in Kronach geboren, besuchte von 1983 bis 1986 die Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach.
Danach Studium am Meistersingerkonservatorium in Nürnberg mit dem Abschluss „Staatlich geprüfter Musiklehrer“.
Seit 1994 ist er Dozent für Akkordeon an der Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach und Lehrkraft an der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach.

Maria Kuhn

Gitarre, Gitarren-Ensemble, Unterrichtsmethodik Gitarre, Musik und Bewegung

  • erster Gitarrenunterricht bei Gerhard Vogt in Schweinfurt
  • Musiklehrerstudium in Würzburg bei Hans Koch und Michael Tröster
  • künstlerische Ausbildung mit Diplom an der Musikhochschule Wuppertal bei Alfred Eickholt und Dieter Kreidler
  • Meisterkurse u. a. bei Alvaro Pierri, David Russell, Roberto Aussel und Manuel Barrueco
  • sowohl solistische als auch kammermusikalische Konzerttätigkeit (Bamberger Gitarrentrio / Trio Cranach / Gitarrenduo / Gitarre und Flöte)
  • Dozentin am Lehrstuhl für Musikerziehung an der Universität Bamberg (1984)
  • seit 1982 Lehrkraft an der BfM Oberfranken in Kronach und an der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach

 

Unterrichtsphilosophie

Gitarre: Schwerpunkt des Einzelunterrichts Gitarre ist die Festigung und der Ausbau der musikalischen und technischen Grundlagen und die Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule. Besonders intensiv wird außerdem das Ensemblespiel in den unterschiedlichsten Besetzungen gepflegt. Ein weiteres Ziel ist die Sicherheit in Vorspiel-Situationen, die durch häufige Vorspielabende und regelmäßige Auftritte in der Umgebung erreicht werden soll.
Der Besuch von Gitarrenkonzerten und Meisterkursen soll die Schüler zusätzlich über die aktuelle Studiensituation informieren. Zusätzlich werden auch Gitarrenkurse in der Berufsfachschule für Musik veranstaltet.

Musik und Bewegung: Der menschliche Körper bildet die Basis für das gesamte musikalische Tun und Erleben. Daher geht es im Fach „Musik und Bewegung“ um Körperbildung, Arbeit an der Haltung, Entspannungstechniken, Grundlagen der Bewegung und Body-Percussion. Dabei wird spielerisch die Koordination von Stimme, Körper und Bewegung geschult sowie die Ausdrucksfähigkeit im Umgang mit Sprache. Schließlich können durch Bewegung und Tanzformen musikalische Formen sichtbar und begreifbar gemacht werden.
Zusätzlich zum regulären Unterricht erarbeiten wir in der zweiten Hälfte des Schuljahres ein Projekt zur Mitgestaltung, das jeweils im Jahreskonzert der BfM zur Aufführung kommt.

Helga Kutter

Gesang, Stimmbildung, Vokalensemble, Unterrichtsmethodik Gesang

Gesang, Stimmbildung, Vokalensemble, Unterrichtsmethodik Gesang

Helga Kutter studierte zunächst Chorleitung mit instrumentalem Hauptfach Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Nach einem Auslandsstudium an der University of Oregon mit den Schwerpunkten Gesang und Arrangement folgten Gesangsstudien an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ mit den Abschlüssen als Gesangspädagogin und Opernsängerin. Sie studierte u. a. bei Prof. Heidi Rieß und Prof. Jitka Kovarikova und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil.
Erweitert wurden ihre Erfahrungen als Opernsängerin während eines zweijährigen Aufenthalts in Italien. Durch ein Studium bei Gabriela Ravazzi machte sie sich mit der italienischen Gesangstechnik vertraut und sang von 1998 bis 2000 als Solistin während der Sommer-Musikfestivals „Spazio Musica“ am Teatro Mancelli in Orvieto/Umbrien.
Als Gesangspädagogin war sie von 1999 bis 2004 beim Landesmusikrat Sachsen-Anhalt im Rahmen der Chorleiterausbildung tätig. Seit Januar 2002 bis zur Aufnahme ihrer Lehrtätigkeit an der Berufsfachschule für Musik in Kronach im Herbst 2004 unterrichtete sie außerdem Gesang an der Musikschule des Christophorus-Gymnasiums Elze (bei Hannover).
Neben ihrer Lehrtätigkeit singt die heutige Mezzosopranistin als Konzertsängerin im Lied- und Oratorienbereich. Ihr Repertoire umfasst alle Stilepochen mit besonderer Vorliebe zum romantischen Lied.

Unterrichtsphilosophie

Ziel meines Unterrichts ist es, mit dem Schüler eine Gesangstechnik zu erarbeiten, die mit seiner Persönlichkeit und seinem Ausdruckswillen im Einklang steht. Dies in die Gesangsliteratur umzusetzen in Verbindung mit stilistischen Mitteln und durch Analyse von Werk und Person (z. B. innerhalb einer Oper), steht im Mittelpunkt des zweistündigen Hauptfach-Unterrichts.
Erfahrungen mit dem Umgang der Stimme im solistischen Bereich und im Ensemble zu sammeln sowie sich präsentieren und darstellen zu lernen, halte ich für die Entwicklung zum Sänger bzw. zur Sängerin von großer Bedeutung. Innerhalb von Klassenstunden und Auftritten soll dazu regelmäßig Gelegenheit geboten werden.

Tinh-Thuy Lutz

Violoncello

Violoncello

Aus einer Lehrerfamilie stammend studierte Tinh-Thuy Lutz bereits mit 15 Jahren bei Prof. David Grigorian am renommierten Gnessin-Institut in Moskau. Dies wurde ihr nach einem gewonnenen Wettbewerb an der Musikhochschule von Hanoi/Vietnam durch ein Stipendium ermöglicht. Tinh Thuy Lutz führte anschließend ihr Studium bei Prof. Maria Tschaikowskaja am Tschaikowsky-Konservatorium fort. Beide Studiengänge schloss sie in der Meisterklasse mit Konzertexamen ab.

Tinh-Thuy Lutz war Mitglied im Moskauer Kammerorchester, mit dem sie einige CD-Einspielungen und Konzerttourneen durch Europa unternahm. 1995 war sie Solo-Cellistin bei der Süddeutschen Philharmonie und von 1996 bis 2000 Mitglied im Orchester „Philharmonie der Nationen“ unter Justus Frantz, mit dem sie bei zahlreichen Konzerttourneen durch ganz Europa mitwirkte. 1997 konzertierte sie im Rahmen eines Meisterkurses in Evian gemeinsam mit Mstislav Rostropowitsch. Im Nürnberger Bach-Orchester spielt sie regelmäßig und gehört außerdem zum festen Kern des Rosengarten-Quintetts Bamberg.

Derzeit konzentriert sich Tinh Thuy Lutz auf ihre musikpädagogische Tätigkeit. So lehrt sie an der Kreismusikschule sowie am E.T.A.-Hoffmann Gymnasium in Bamberg. Außerdem gehört sie seit 2002 dem Lehrerkollegium der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach und der Berufsfachschule für Musik Oberfranken an.

Solistisch und kammermusikalisch gibt sie in unterschiedlichsten Besetzungen Konzerte. Mit dem Kronacher Kammerorchester führte sie Haydns Cellokonzert in C-Dur auf. Im Neujahrskonzert 2015 spielte sie mit dem Bamberger Kammerorchester im Joseph-Keilbert-Saal der Bamberger Konzerthalle Elgars Cellokonzert. Außerdem ist sie oft mit dem Pianisten Wendelin Treutlein bei Sonatenabenden zu hören.

Danielle Maheux

Oboe, Holzbläser-Ensemble

Oboe, Holzbläser-Ensemble

Die Kanadierin Danielle Maheux ist in Québec geboren und aufgewachsen. Dort studierte sie zunächst Klavier und Klavierpädagogik an der Universität Laval, bevor sie am Konservatorium in Québec ein Oboenstudium anschloss.Ein weiteres Aufbaustudium führte sie nach Rotterdam zu Prof. Thomas Indermühle.
Als freie Mitarbeiterin spielt sie regelmäßig im Landestheater Coburg, bei den Hofer Symphonikern und im Heidelberger Kammerorchester.
Außerdem unterrichtet sie an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen, am Gymnasium Albertinum in Coburg und bis zu deren Schließung an der Kreismusikschule Coburg.

Günther Peppel

Schlagzeug, Schlagzeug-Ensemble, Unterrichtsmethodik Schlagzeug

Schlagzeug, Schlagzeug-Ensemble, Unterrichtsmethodik Schlagzeug

Schlagzeugstudium an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Siegfried Fink.
Mitglied im „Tri Perkussion Ensemble“.
Konzerte mit dem „Tri Perkussion Ensemble“ im In- und Ausland, Schallplattenproduktionen (Phono Music Audio).
Orchestertätigkeit als Schlagzeuger.
Dozent in den Auswahlorchestern des Nordbayerischen Musikbundes und des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes.
Seit 1985 Lehrkraft für Percussion an der Berufsfachschule für Musik und an der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach.

Daniela Pfaff-Lapins

Singen/Stimmbildung

Singen, Stimmbildung

  • Nach dem Abitur Musikstudium in München mit dem Hauptfach Gesang, Schwerpunkt Bühnenreife.
  • Ausbildung u. a. bei Else Domberger, Barbara Wendt, Eva-Christine Reimer (Gärtnerplatztheater), Robert Hoyem und Elleanor James (Staatstheater am Gärtnerplatz) sowie Prof. Hanna Ludwig am Mozarteum Salzburg und Agnes Giebel.
  • Bereits während des Studiums rege Konzerttätigkeit im Münchner Raum.
  • Nach Beendigung des Studiums zahlreiche Engagements an deutschen und österreichischen Theatern u. a. in Bielefeld, Hof, Trier, Bad Ischl (Festspiele), Coburg, Passau sowie im europäischen Ausland mit der Münchner Opernbühne.
  • Fortbildung zur Diplom-Atemtherapeutin (Middendorf).

Katharina Pfretzschner M.A.

Harmonielehre/Tonsatz, Musikwissenschaft, Sozialkunde, Hymnologie/Liturgik, Orgel, Cembalo, Klavier

Orgel, Cembalo, Klavier, Harmonielehre/Tonsatz, Hymnologie/Liturgik, Musikwissenschaft, Sozialkunde

Studium (A-Prüfung) an der Fachakademie/Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth und an der Musikhochschule Würzburg (Tonsatz bei Prof. Zsolt Gárdonyi). 2007 bis 2010 Studium der Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Universität Würzburg.
Teilnahme an Interpretationskursen für Orgel, Cembalo und Generalbass bei Marie-Claire Alain, Harald Vogel, Ewald Kooiman, Wolfgang Rübsam, Jesper Christensen, Robert Hill u. a.
Von 1988 bis 2004 Dekanatskantorin in Bamberg, Mitglied im Gesangbuchausschuss und in der Landessynode der evangelischen Kirche in Bayern.
Dozentin für Orgel, Ensembleleitung und Tonsatz an den Universitäten Bamberg und Würzburg.
Seit 2004 an der Berufsfachschule für Musik und der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach.

Klaus Rohleder

Horn

Horn

3. stellvertretender Solohornist im Orchester des Landestheaters Coburg.
Neben meiner umfassenden Orchestertätigkeit habe ich langjährige und vielfältige solistische und kammermusikalische Erfahrung.
Meine pädagogische Tätigkeit erstreckt sich vom Anfängerbereich bis zur Hinführung zum Hochschulstudium.
Des weiteren werde ich regelmäßig als Juror und Dozent für „Jugend musiziert“ und für den Nordbayerischen Musikbund berufen.

Matthias Rückert

evangelische Religion

Weitere Infos unter: http://www.dekanat-kronach-ludwigsstadt.de/seibelsdorf

Roland Schöps

Klavier, Orgel, Orgelkunde, liturgisches Orgelspiel evangelisch

Orgel, Klavier, liturgisches Orgelspiel (ev.), Orgelkunde

Roland Schöps studierte Orgel bei Helmut Scheller in Nürnberg. Weitere wichtige Lehrer wie Hermann Harassowitz und Hans-Ludwig Schilling sowie ein Zusatzstudium Klavier bei Hans-Dieter Bauer rundeten das Studium ab.
Als langjährig praktizierender Organist, Chorleiter und Lehrer im Musikschulbereich konnte er viele Erfahrungen sammeln und die Bandbreite in der Unterrichtspraxis vergrößern.

Unterrichtsphilosophie

Neben einer individuellen, zielgerichteten Unterrichtsgestaltung zur Vorbereitung auf ein Musikstudium sehe ich meine Aufgabe darin, einen möglichst breiten allgemeinmusikalischen Wissensstand zu vermitteln.

Burkhart M. Schürmann

stellv. Schulleitung, Chor, Kammerchor, Chorleitung, Partiturspiel, Gehörbildung, Formenlehre/Werkanalyse, Klavier, Deutsch

Stellv. Schulleitung, Chor, Kammerchor, Chorleitung II, Gehörbildung, Partiturspiel, Formenlehre/Werkanalyse, Klavier, Deutsch

1972 geboren in Herne (NRW), seit 1974 aufgewachsen im nordhessischen Homberg/Efze

nach dem Abitur Besuch der oberfränkischen BfM in Kronach, Abschluss als C-Kirchenmusiker und erste Erfahrungen als Chorleiter der Chorgemeinschaft Seibelsdorf

anschließend Studium der Fächer Musik und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien sowie Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hannover

danach Studium Dirigieren (Chorleitung) bei Prof. Jörg Straube an der Musikhochschule Würzburg

aktive Teilnahme an Meisterkursen bei Eric Ericson, Frieder Bernius, Hans Michael Beuerle, Hermann Max, Christoph Schönherr und Andrew Parrott (Chorleitung) sowie Lutz Herbig und Peter Gülke (Orchesterleitung)

Mitarbeit im Knabenchor Hannover unter Prof. Heinz Hennig sowie Leitung mehrerer hannoverscher Chöre und Vokalensembles: Augustus-Chor, Canta Nova, TUI-Chor, Chor der Medizinischen Hochschule Hannover

seit September 2002 stellvertretender Leiter der oberfränkischen BfM in Kronach

von 2004 bis 2015 Dirigent und künstlerischer Leiter des Orchesterprojekts Kronacher Klassik AKADEMIE

mehrfach erfolgreiche Teilnahme mit dem von ihm gegründeten Kammerchor „kleine kantorey“ an nationalen und internationalen Chorwettbewerben

Veröffentlichung von Kompositionen und Arrangements für Chor in der Choral Public Domain Library

Unterrichtsphilosophie

Chor: Musik allein mit den Mitteln der menschlichen Stimme zu machen, kann faszinierend sein. Im Chor treffen sich alle Schüler*innen mit nichts weiter als ihrer Stimme, um mehrstimmige Kompositionen zum Klingen zu bringen. Dabei reicht die Bandbreite des Repertoires von Madrigalen des 16. Jahrhunderts über chorsinfonische Werke und romantische Chorlieder bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und Jazz/Rock/Pop-Titeln, die auch Sprechgesang oder Mouth-Percussion einbeziehen können.

Kammerchor: Im klein besetzten Kammerchor der BfM singen neben den vokalen Hauptfächler*innen auch stimmlich besonders begabte Schüler*innen mit instrumentalen Hauptfächern. Auf dem Programm stehen anspruchsvolle Vokalwerke aller Epochen, und die Bereitschaft zum selbständigen Vor- und Nachbereiten der Proben ist Voraussetzung zur Mitwirkung. Projektweise öffnet sich das Ensemble auch für ehemalige Schüler*innen der BfM sowie für ambitionierte Sänger*innen aus ganz Franken und konzertiert dann überregional unter dem Namen „kleine kantorey„.

Chorleitung II: Nachdem im I. Schuljahr schlagtechnische und probenmethodische Grundlagen anhand ein- bis dreistimmiger Volksliedsätze erworben werden, dient das II. Schuljahr einer Vertiefung und Verfeinerung der erworbenen Kenntnisse anhand exemplarisch ausgewählter vierstimmiger Chorsätze verschiedener Stile und Epochen. Thematisiert wird außerdem die chorische Stimmbildung sowie die Anleitung spontaner Formen des gemeinsamen Musizierens wie Circle-Song, Rhythmical oder Sprech- und Bodypercussion-Loop.

Partiturspiel: Vielstimmige Vokal- und Instrumentalwerke mit einfachen Mitteln am Klavier darzustellen, erfordert neben einem gesteigerten Tastsinn (Blick auf die Noten, nicht die Pfoten!) vor allem die Kunst des Weglassens und Andeutens. Durch die Koppelung des Partiturspiels an den Chorleitungs-Unterricht erhalten die Inhalte einen starken Praxisbezug und werden Synergie-Effekte genutzt.

Formenlehre/Werkanalyse: Während das ungeschulte Auge in einer Partitur zunächst nur eine willkürliche Aneinanderreihung von Tönen sieht, will das Fach Formenlehre dazu verhelfen, im Dschungel der Noten Strukturen zu erkennen und die Architektur von Musik zu begreifen. Denn genauso wenig, wie man ein Haus baut, indem man einfach Stein auf Stein schichtet, komponiert man Musik, indem man Ton an Ton reiht. Dem Bauplan musikalischer Werke auf die Schliche zu kommen, ist daher das Ziel der musikalischen Formenlehre.

Gehörbildung I: Mithilfe methodischer Mittel wie Finger-Metronom, Rhythmussprache, Solmisation etc. will mein Unterricht die Fähigkeit trainieren, musikalische Ereignisse wie Rhythmen, Intervalle, Akkorde, Harmonie- und Formverläufe hörend zu begreifen, zu benennen und in Notenschrift zu übersetzen, sowie umgekehrt durch die Reproduktion notierter Rhythmen und Melodien die innere musikalische Vorstellungskraft zu schulen. Dabei gilt aber: Gehörbildung ist eine Lebensaufgabe!

Deutsch: Da es zwischen Text und Ton, zwischen Sprache und Musik, zwischen Literatur und Komposition vielfältige Berührungspunkte gibt, eröffnen sich zahllose Möglichkeiten, einen für Musiker (hoffentlich) besonders interessanten und relevanten Deutsch-Unterricht zu gestalten 🙂

Eva Schuster

Singen/Stimmbildung

Singen, Stimmbildung

Eva Barbara Schuster, Mezzosopran, absolvierte zunächst ein Gesangsstudium an der Berufsfachschule für Musik Oberfranken bei Nese Pars, bevor sie an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. Elisabeth Kovacs ein künstlerisches und musikpädagogisches Gesangsdiplom ablegte. Nach einem Aufbaustudium, das sie anschließend bei Prof. Elvira Dreßen an der Leipziger Musikhochschule „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ aufnahm und mit Auszeichnung abschloss, war sie ebendort Meisterschülerin von Prof. Roland Schubert.

Sie konzertiert deutschlandweit und gastiert an mehreren deutschen Opernhäusern:

2010 sang sie in der Leipziger Hochschulproduktion von Mozarts Così fan tutte die Dorabella, 2014 übernahm sie die Titelrolle in Händels Oper Xerxes in einer Produktion der Dresdner Musikhochschule am Staatsschauspiel Dresden. Am Theater Gera/Altenburg gab sie u.a. die Mercedes in Bizets Carmen, am Staatstheater Cottbus die Waldelfe in Dvořáks Rusalka. Sie war Alt-Solistin in Mozarts Requiem und Beethovens Neunter Symphonie mit den Nürnberger Symphonikern und dem westböhmischen Sinfonieorchester und solistischer Mezzosopran in Verdis Requiem mit den Thüringer Symphonikern. An der Oper Leipzig sang sie zuletzt die Mutter in Aladin und die Wunderlampe von Nino Rota und das zweite Blumenmädchen in Wagners Parsifal.

Wendelin Treutlein

Klavier, Unterrichtsmethodik Klavier, Musikpädagogik, Methodik/Didaktik, Korrepetition

Klavier, Unterrichtsmethodik Klavier, Musikpädagogik, Methodik/Didaktik, Korrepetion

Wendelin Treutlein studierte Klavier u. a. bei Prof. Julian von Karolyi und Karl-Heinz Diehl an den Musikhochschulen in Würzburg und München. Zur Vertiefung seiner klavierpädagogischen Kenntnisse trugen Meisterkurse bei Karl-Heinz Kämmerling, Hans Leygraf, Vitalyi Margulis u. a. bei.
Als Solist, Kammermusikpartner und Liedbegleiter gab er in unterschiedlichsten Besetzungen Konzerte.
Seit 1982 ist er Lehrkraft an der Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach.
Neben wiederholter Jurorentätigkeit bei „Jugend musiziert“ ist er Mitglied der „European Piano Teachers Association“, sowie des klaviermethodischen Arbeitskreises „Saarbrücker Gespräche“.
Einige seiner Schüler*innen wurden mit ersten Bundespreisen bei „Jugend musiziert“ ausgezeichnet.

Unterrichtsphilosophie

Eine große stilistische Bandbreite auf der Grundlage einer gut entwickelten Klaviertechnik, die vor allem eine starke musikalische Persönlichkeit zeigt, sind Anforderungen einer Aufnahmeprüfung für ein weiterführendes Musikstudium. Diesen versuche ich gerecht zu werden, durch Schärfung analytischer Fähigkeiten bei Klangvortellung und -wahrnehmung, Verbesserungen im Bereich natürlicher und ökonomischer Spielbewegungen, Vermittlung vielseitiger Übevarianten zur Optimierung der Spieltechnik mit dem Ziel eines schwingenden, nuancenreichen und durchsichtigen Spiels.
Neben dem Einzelunterricht von zwei Wochenstunden spielen das Vom-Blattspiel sowie das Ensemblespiel in Form von Kammermusik, Liedbegleitung und Klavierauszugsspiel eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung auf den Beruf eines zukünftigen Klavierpädagogen und Pianisten.

Andreas Wolf

Schulleitung, Blockflöte, Viola da Gamba, Allgemeine Musiklehre, Musikgeschichte (I), Ensemble Alte Musik

Schulleitung, Blockflöte, Viola da Gamba, Allgemeine Musiklehre, Musikgeschichte I, Ensemble Alte Musik

Studium „Alte Musik“ mit Hauptfach Blockflöte, Historische Blasinstrumente sowie die Beifächer Cembalo und Viola da Gamba an der Musikhochschule Würzburg und an der „Schola cantorum“ in Basel

Lehraufträge an der Gesamthochschule Kassel und den Musikhochschulen Würzburg und Weimar

besonderes Interesse an zeitgenössischer Solo- und Ensemblemusik mit Blockflöte

Schüler von Andreas Wolf erreichten mehrfach Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“:
1999 – 1. Preis in Köln Wertung Holzbläserensemble – Blockflötenensemble
2000 – 2. Preis in Berlin Solowertung Blockflöte
2001 – 3. Preis in Hamburg Wertung „Alte Musik“

Prof. Dr. Christoph Wünsch (Gastdozent)

Computer und musikalische Gestaltung (Blockseminar)

Studium der Fächer Klavier (Diplom), Schulmusik, Komposition, Musiktheorie und Musikwissenschaft mit den Nebenfächern Philosophie und Psychologie, Jazzstudien (u. a. bei Bill Dobbins, Eastmen School of Music). Promotion zum Dr. phil. in Musikwissenschaft

anschließend Lehrtätigkeiten an der Universität Bamberg (Studiengang Musikpädagogik), an der Fachhochschule Heidelberg (Studiengang Musiktherapie), am Hermann-Zilcher-Konservatorium und an der Hochschule für Musik Detmold (Professur für Musiktheorie), 2003 Gastprofessur an der University of Texas

Professor an der Hochschule für Musik Würzburg mit den Lehrgebieten Hauptfach Musiktheorie, Pflichtfach Tonsatz, Arrangement, Schulpraktisches Klavierspiel. Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten inklusive Promotion im Gebiet Musikwissenschaft (Musiktheorie)

Leiter des Studios für Neue Musik Würzburg und Mitglied des Würzburger Instituts für Neue und Gegenwartsmusik

umfangreiche Fortbildungstätigkeiten mit den Schwerpunkten Musiktheorie/Arrangement, Musik und Computer, Improvisation/Schulpraktisches Klavierspiel (u. a. MILU, Landesakademie Ochsenhausen, Bundesschulmusikwoche, AfS-Kongress, Firma Steingraeber und Söhne usw.)

vielseitige künstlerische Aktivitäten als Komponist und Pianist, u. a. in den Bereichen Stummfilmmusik, Jazz und Musik mit Neuen Medien

diverse Auszeichnungen und Kompositionsaufträge