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Ehemalige

Einige unserer ehemaligen Schülerinnen und Schüler blicken auf ihre Zeit bei uns zurück und berichten über ihren anschließenden Werdegang:

  • Alexander Fickel

    Hauptfach Schlagzeug
    (2004 bis 2005)

  • Benjamin Fast

    Hauptfach Akkordeon
    (2006 bis 2008)

  • Burkhart M. Schürmann

    Hauptfach Klavier
    (1991 bis 1993)

  • Christoph Latzel

    Hauptfach Horn
    (2003 bis 2005)

  • Claudia Feltmann

    Hauptfach Klavier
    (1987 bis 1989)

  • David Rosenzweig

    Hauptfach Klavier
    (2003 bis 2005)

  • Elias Wolf

    Hauptfach Schlagzeug
    (2008 bis 2010)

  • Ervin Ahmeti

    Hauptfach Gesang
    (2016 bis 2019)

  • Eva Schuster

    Hauptfach Gesang
    (2000 bis 2003)

  • Fabian Bamberg

    Hauptfach Orgel
    (2006 bis 2008)

  • Geneviève Tschumi

    Hauptfach Gesang
    (2008 bis 2010)

  • Hedwig Dworazik

    Hauptfach Fagott
    (2006 bis 2008)

  • Hellen-Swantje Wecker

    Hauptfach Gesang
    (2002 bis 2004)

  • Henri Kühnert

    Hauptfach Violine
    (2004 bis 2006)

  • Irene Hoffmann

    Hauptfach Querflöte
    (2007 bis 2009)

  • Johannes Enders, geb. Klumpp

    Hauptfach Violine
    (1999 bis 2001)

  • Julia Stoll

    Hauptfach Querflöte
    (2019 bis 2020)

  • Katja Bildt

    Hauptfach Gesang
    (2004 bis 2006)

  • Lucian Krasznec

    Hauptfach Gesang
    (2003 bis 2004)

  • Markus Gruber

    Hauptfach Gesang
    (2002 bis 2003)

  • Mathias Hößel

    Hauptfach Schlagzeug
    (2005 bis 2007)

  • Niklas Menke

    Hauptfach Klavier
    (2005 bis 2007)

  • Prof. Steven Heelein

    Hauptfach Orgel
    (1999 bis 2001)

  • Robert Mai

    Hauptfach Trompete
    (2006 bis 2010)

  • Romina O. Saak

    Hauptfach Querflöte
    (2004 bis 2005)

  • Sebastian Koch

    Hauptfach Klavier
    (2007 bis 2009)

  • Sebastian Paul Rehnert

    Hauptfach Kontrabass
    (2005 bis 2008)

  • Stefan Martin

    Hauptfach Schlagzeug
    (2001 bis 2004)

  • Stéphanie Morize

    Hauptfach Schlagzeug
    (2002 bis 2005)

  • Ulrike Speich

    Hauptfach Violine
    (2012 bis 2013)

  • Victoria Kunze

    Hauptfach Gesang
    (2008 bis 2010)

  • Yvonne Preising

    Hauptfach Klavier
    (1998 bis 1999)

Alexander Fickel

  • 2004 bis 2005 Schüler der BfM Oberfranken mit Hauptfach Schlagzeug bei Günther Peppel
  • anschließend Studium Pauke und Schlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater in München mit Abschluss Diplom
  • Praktika in den Orchestern des Landestheaters Coburg, des Nationaltheaters Mannheim und einer zweijährigen Orchesterakademie am Opernhaus Zürich
  • seit September 2011 Stellvertretender Solo-Pauker im Münchner Rundfunkorchester

Benjamin Fast

  • 2006 bis 2008 Schüler an der oberfränkischen BfM mit Hauptfach Akkordeon bei Harald Kotschenreuther
  • anschließend Ausbildung zum Musikfachhändler in Osnabrück
  • seit 2011 Aufbau und Leitung der Benjamin Fast Unternehmensgruppe mit den Bereichen Musikfachhandel, Instrumentenwerkstatt, Verlag, Buchhandlung, Marketing und Webdesign
  • Benjamin über seine Zeit in Kronach: „Ich muss immer wieder mit Freuden an die Zeit zurückdenken, als ich die Berufsfachschule für Musik besuchte. In der Zeit habe ich mich nicht nur in der Musik weiter gebildet, sondern auch Allgemeines für das Leben lernen dürfen. Die Zeit bei Euch war sehr schön, und ich kann es anderen nur empfehlen, diese Schule zu besuchen. Leider reichte mein Ehrgeiz nicht aus, um weiter zu studieren, aber es hat geholfen, schnell eine Ausbildung zum Musikfachhändler antreten zu dürfen. Auch diese habe ich mit Erfolg abgeschlossen.“

Burkhart M. Schürmann

Christoph Latzel

Christoph erinnert sich:

„Nach meinem Schulabschluss wusste ich zuerst nicht so recht, welchen Weg ich einschlagen sollte. Über einen Freund kam ich dann relativ spontan zur Musikfachschule in Kronach und bin heute sehr glücklich darüber!

In der familiären Atmosphäre reifte der Gedanke, professioneller Orchestermusiker zu werden, und die Ausbildung in Kronach war die perfekte Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfungen. So bekam ich einen Studienplatz an der Musikhochschule Lübeck.

Nach Stationen u. a. in Bochum und an der Deutschen Oper Berlin bin ich mittlerweile tiefer Hornist im Hessischen Staatsorchester/Staatstheater Wiesbaden.“

Claudia Feltmann

  • 1987 bis 1989 Schülerin an der BfM Oberfranken mit Hauptfach Klavier bei Wendelin Treutlein
  • anschließend Studium der Elementaren Musikpädagogik und der Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Klavier an der HfM Würzburg
  • 1993 Abschluss als „Staatlich geprüfte Klavierlehrerin“ und „Diplom-Musikpädagogin“
  • diverse Fortbildungen, u. a. ein Aufbaukurs am Orff-Institut in Salzburg
  • 1991 bis 2020 Aufbau und Leitung der musikalischen Früherziehung an der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach
  • Dozentin an der privaten Musikschule Paphos (Zypern), an der Berufsfachschule für Kinderpflege in Kronach, an den Altenpflegeschulen Coburg, Bamberg, Bayreuth und Stadtsteinach
  • Dozentin für griechischen Tanz in Scheßlitz

David Rosenzweig

  • 2003 bis 2005 Schüler an der BfM mit Hauptfach Klavier bei Marco Fröhlich
  • anschließend Instrumentalpädagogik-Studium in Wiesbaden
  • David über seine Zeit in Kronach: „Im Vergleich zu meiner Ausbildung nach der BfM kann ich im Nachhinein nur sagen, dass jene zwei Lehrjahre für mich heute, als freischaffender Musikpädagoge und Musiker, einen höheren Wert darstellen, als das hauptfachüberzüchtete Studium an den Musikhochschulen. Die Ausbildung an der BfM hat einen umfassenden musikalischen Wert, da sie sich vor allem auf das Grundwesentliche der Musik bezieht: die Vokalmusik bzw. das gemeinschaftliche Musizieren im Chor, und nicht auf dieses halbherzige Virtuosentum in der Einzelhaft der Übezelle, das für eine lebendige Musikkultur in unserem Lande nicht groß zu gebrauchen ist.“

Elias Wolf

Elias erinnert sich:

“Die Musikfachschule in Kronach hat den Grundstein für meine sängerische Karriere gelegt. Neben meinem tollen Hauptfachunterricht in Schlagwerk bei Günther Peppel bin ich erstmals mit klassischem Gesang in Verbindung gekommen und habe meinen Fokus auf das Singen gelegt. 

Der Gesangsunterricht bei Helga Kutter und der Theorieunterricht haben mir sehr geholfen, mich auf eine Eignungsprüfung für ein Gesangsstudium an einer Hochschule für Musik vorzubereiten. Vorher hatte ich nicht einmal daran gedacht, dass man Gesang auch notieren kann, und jetzt bin ich Sänger und Gesangslehrer an mehreren Institutionen. 

Wenn ich an meine Zeit in Kronach zurückdenke, fällt mir gleich die familiäre und freundliche Atmosphäre ein, in der ich mich kreativ und künstlerisch entwickeln konnte.” 

Ervin Ahmeti

Ervin erinnert sich:

“Schon im Alter von 6 Jahren begann bei mir der lange Weg des Singens, als in meiner Heimat Albanien in den Schulbänken der 1. Klasse durch eine Musiklehrerin meine Stimme entdeckt wurde.  

Schon zwei bis drei Jahre später folgten zahlreiche Auftritte und Wettbewerbe mit dem Stadtchor. Im Alter von 12 nahm ich an dem Gesangswettbewerb “Bilbilat e vegjel te shkodres kendojne” in Shkodër teil und gewann den 1. Preis. 

 Ab 2013 erhielt ich zwei Jahre lang Belcanto-Unterricht in einem Musikgymnasium in Shkodër. Danach entschied ich mich, wegen der hier vorhandenen Fülle der Möglichkeiten nach Deutschland zu gehen, um meinen Traum verwirklichen zu können, Opernsänger zu werden. 

 Zur Vorbereitung der Aufnahmeprüfungen an verschiedenen Musikhochschulen ging ich an die Musikfachschule in Kronach. Ich genoss diese Zeit sehr, und diese Schule zu besuchen, war mit Sicherheit eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Die Lehrkräfte halfen mir sehr auf meinem Weg und bereiteten mich sehr gut auf die Aufnahmeprüfungen vor. 

Nach dem Abschluss der Musikfachschule entschied ich mich für die Musikhochschule Leipzig, um dort ein Gesangsstudium in der Klasse von Prof. Berthold Schmid aufzunehmen. Demnächst zu hören bin ich im Theater Rudolstadt in Mozarts “Zauberflöte” und Anfang Juli in der Operette “Der Vetter aus Dingsda” in einer Hochschul-Produktion.” 

 

Eva Schuster

  • 2000 bis 2003 Schülerin an der oberfränkischen BfM mit Hauptfach Gesang bei Nese Pars
  • anschließend Studium an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. Elisabeth Kovacs mit künstlerischem und musikpädagogischem Diplom
  • Aufbaustudium bei Prof. Elvira Dreßen an der HfM „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig, Abschluss „mit Auszeichnung“
  • Meisterschülerin bei Prof. Roland Schubert an der HfM Leipzig
  • deutschlandweite Konzerttätigkeit, u. a.  als Solistin in Mozarts Requiem und Beethovens Neunter Symphonie mit den Nürnberger Symphonikern und dem westböhmischen Sinfonieorchester sowie solistischer Mezzosopran in Verdis Requiem mit den Thüringer Symphonikern
  • Gast-Engagements an Opernhäusern in Leipzig, Gera/Altenburg, Cottbus
  • seit 2015 Dozentin für Singen/Stimmbildung an der BfM Oberfranken

Fabian Bamberg

  • 2006 bis 2008 Schüler an der BfM mit Hauptfach Orgel bei Katharina Pfretzschner-Runge
  • anschließend Kirchenmusik-Studium an der HfK Bayreuth und an der HfM Bremen
  • 2017 A-Examen
  • Probstei-Kantor in Hamburg-Harburg
  • Fabian über seine Zeit in Kronach: „Die BfM bietet einen breiten Fächerkanon, der einem regulären Musikstudium in nichts nachsteht. In vielerlei Hinsicht ist das erreichte Niveau der Fertigkeiten (insbesondere im Bereich der Musiktheorie und Ensembleleitung) sogar ebenbürtig. Darüber hinaus ist die Ausbildung an der BfM eine hervorragende Chance für Nicht-Abiturienten (wie mich selbst), dennoch ein Musikstudium anstreben zu können. Nicht zuletzt ist das den Lehrkräften geschuldet, die durch ihren unermüdlichen Einsatz, auch über die festen Arbeitszeiten hinaus, zum Wohle der Schüler agieren. Zu Stoßzeiten ist jedes Gebäude mal ausgelastet, und so kann es mitunter während der Woche schwierig sein, einen Überaum zu ergattern. An Wochenenden gibt es sie allerdings fast unbegrenzt. Kronach ist außerdem ein liebenswertes Städtchen mit genügend Wohnmöglichkeiten, die eigens auf die Bedürfnisse der BfMler ausgerichtet sind und von Generation zu Generation weiter-„vererbt“ werden. Das recht familiäre Klima der zwei bis drei Klassen beflügelt nicht nur den Austausch über Musik, sondern ist Ausgang für teils lebenslange Freund- und Bekanntschaften. Die „Kronacher“ treffen sich immer wieder zu den unvorhersehbarsten Zeitpunkten: an Musikhochschulen, in Orchestern, Chören und überall wo Musik gemacht wird …“

Geneviève Tschumi

  • 2008 bis 2010 Schülerin an der oberfränkischen BfM mit Hauptfach Gesang bei Helga Kutter
  • anschließend Studien bei Prof. Yvi Jänicke (HfMT Hamburg) und Prof. Ute Trekel-Burckhardt (UdK Berlin).
  • 2015 Meisterkurs bei Roberta Invernizzi (Italien)
  • 2015 als „Arsamene“ in Händels „Xerxes“ beim Opernfestival Gut Immling und als „Orlofsky“ in Strauss‘ „Fledermaus“ bei der dortigen Operettengala
  • 2016 Meisterkurs für kammermusikalisches Zusammenspiel bei Bernhard Forck (Berlin)
  • 2016 Bach-Preisträgerin beim Internationalen Bachwettbewerb in Leipzig mit Sonderpreis des Leipziger Barockorchesters
  • 2017 1. Preis der Mitteldeutschen Barockmusik beim internationalen Telemann-Wettbewerb in Magdeburg, zusätzlich Sonderpreise in Form von Konzerten bei den Magdeburger Telemann-Festtagen 2018 und beim Bachfest Leipzig 2018
  • 2017 Alt-Solistin in Händels „Messiah“ in der Elbphilharmonie Hamburg
  • Zusammenarbeit mit dem Leipziger Barockorchester, dem italienischen Barockensemble auser musici, dem barockwerk hamburg, dem Hamburger Barockorchester, der Hamburger Camerata, dem Concerto Farinelli, dem Ensemble Schirokko und elbipolis

Hedwig Dworazik

Hedwig über ihren Werdegang:

„Nach meinem Realschulabschluss war mir klar, dass ich beruflich etwas mit Musik machen möchte. Was genau, wusste ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. Während der zwei Jahre an der Musikfachschule in Kronach hat es sich dann verdeutlicht: Ich möchte ins Orchester

Dank der intensiven Vorbereitung habe ich die Aufnahmeprüfungen geschafft und meinen Bachelor und Master of Music an der Musikhochschule Lübeck absolviert. 

Seit 2015 bin ich stellvertretende Solofagottistin bei der Jenaer Philharmonie und super glücklich darüber, dass mein Traum wahr geworden ist!“

 

Hellen-Swantje Wecker

Hellen-Swantje erinnert sich an ihre Zeit an unserer Schule und erzählt, wie unsere klassische Grundausbildung das Fundament für ihr weiteres Studium gelegt hat:

„Ich denke immer wieder gerne an meine Zeit an der Musikfachschule in Kronach zurück. Dort belegte ich das Hauptfach Gesang und erhielt eine sehr breitgefächerte musikalische Ausbildung. Im Anschluss studierte ich an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig Musical und Gesangspädagogik (Popularmusik).  

Seitdem bin ich als Sängerin auf den unterschiedlichsten Bühnen unterwegs, arbeite als Gesangslehrerin und konnte mir so meinen beruflichen Traum erfüllen. Die Musikfachschule hat dafür den Grundstein gelegt und mich ideal vorbereitet. Ich habe dort sehr viele Dinge gelernt, von denen ich heute noch profitiere. Vorher hatte ich noch wenig Ahnung von Musiktheorie, Gehörbildung, Klavier, Ensembleleitung, Ensemblesingen etc. Mein Nebeninstrument Querflöte, das ich zusätzlich als Wahlfach belegen konnte, kam auch später auf der Bühne immer wieder zum Einsatz. 

 Ich denke heute noch sehr gerne an die familiäre Atmosphäre und die vielen tollen Projekte und Konzerte zurück. Ich habe viel gelernt und kann die Musikfachschule in Kronach nur weiterempfehlen!“  

Henri Kühnert

  • 2004 bis 2006 Schüler an der oberfränkischen BfM mit instrumentalem Hauptfach Violine
  • anschließend Instrumentalpädagogik-Studium an der Technischen Universität in Cottbus
  • inzwischen freischaffender Violinist und Geigenlehrer in Berlin
  • 2015 bis 2016 Geigenlehrer in Nordost-Indien

Irene Hoffmann

2007 bis 2009 Schülerin an der oberfränkischen Musikfachschule mit Hauptfach Querflöte bei Ulrike Hünefeld, anschließend Studium der Elementaren Musikpädagogik in Bremen, Nürnberg und Salzburg. Inzwischen Lehrbeauftragte an der Universität Bamberg, an der Privaten Fachakademie für Sozialpädagogik Feucht und an der Musikschule Nürnberg.

Irene über ihren Werdegang:

„Nach meinem Realschulabschluss wollte ich gerne Querflöten-Lehrerin werden. Für ein Musikstudium war ich aber nicht ausreichend vorbereitet. An der BfM hatte ich zum ersten Mal die dafür nötigen Fächer wie Musiklehre und Gehörbildung, guten Instrumentalunterricht und vor allem: den ersten Kontakt zum Fach Musik und Bewegung.

Dadurch wurde mir der Zugang zu meinem Studium der Elementaren Musikpädagogik (EMP) geöffnet. 2009 schloss ich die BfM ab und studierte danach in Bremen, Nürnberg und Salzburg. Seitdem arbeite ich in der Musikalischen Früherziehung und Erwachsenenbildung von Sozialpädagog:innen und Lehramtsstudierenden.

Heute liegt mein Schwerpunkt auf Rhythmus und Tanzgestaltung – damit hätte ich vor meinem Besuch der oberfränkischen Musikfachschule nicht gerechnet. Die BfM in Kronach war für mich ein glücklicher Zufall, der mich letztlich dorthin gebracht hat, wo mein Weg als Musikpädagogin überhaupt erst beginnen konnte.“

Johannes Enders, geb. Klumpp

  • erster Violin-Unterricht bei Burghard Fussek am Kronacher Frankenwald-Gymnasium
  • 1999 bis 2001 Schüler an der oberfränkischen BfM mit Hauptfach Violine
  • 2001 bis 2006 Studium Violine bei Max Speermann an der HfM Würzburg
  • Besuch von Kursen bei Igor Ozim (Köln) und Olaf Adler (Weimar)
  • einjähriges Praktikum bei den Stuttgarter Philharmonikern unter der Leitung von Gabriel Feltz
  • seit 2007 Lehrkraft an der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach
  • Konzertmeister, Dozent für die 1. Violinen und gelegentlicher Solist beim jährlich stattfindenden Sinfonieorchester-Projekt Kronacher Klassik AKADEMIE

Julia Stoll

Julia erinnert sich:

„Nach meinem Abitur am Markgraf Georg Friedrich Gymnasium in Kulmbach war ich mir noch nicht sicher, welche Richtung ich in Zukunft einschlagen und ob ich mein Hobby wirklich zum Beruf machen sollte. Deshalb entschied ich mich, zunächst die Musikfachschule in Kronach zu besuchen.

Durch meine musikalischen Vorkenntnisse, die ich vor allem durch den Besuch eines musischen Gymnasiums hatte, konnte ich direkt in das zweite Ausbildungsjahr einsteigen und die Ausbildung innerhalb eines “Turbo-Jahres” abschließen.

Durch dieses Jahr wurde mir klar, dass ich Musik zu meinem Beruf machen möchte. Außerdem diente die intensive musikalische Ausbildung in vielen Bereichen perfekt als Vorbereitung auf die anstehenden Aufnahmeprüfungen an verschiedenen Musikhochschulen.

Letztlich habe ich mich dafür entschieden, Lehramt für Musik an der Hochschule für Musik Dresden mit dem Zweitfach Deutsch an der TU Dresden zu studieren.

Ich bin sehr froh, die Musikfachschule in Kronach besucht zu haben, und ich profitiere auch jetzt noch im Studium viel von der musikalischen Ausbildung und allen anderen schönen Erfahrungen.“

Katja Bildt

  • erster Gesangsunterricht bei Gabriele Czerepan von Ullmann
  • 2004 bis 2006 Schülerin an der oberfränkischen BfM in Kronach mit Hauptfach Gesang bei Helga Kutter
  • anschließend Gesangsstudium an der HfM „Franz Liszt“ in Weimar bei Prof. Siegfried Gohritz
  • 2009 Solistin in Beethovens 9. Sinfonie mit dem Thailand Philharmonic Orchestra
  • 2010 Solistin in Bachs h-Moll-Messe unter Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller
  • 2011 Titelpartie in Brittens The Rape of Lucretia am Theater Nordhausen
  • 2012 bis 2014 Mitglied im Thüringer Opernstudio
  • seit der Spielzeit 2014/2015 festes Ensemble-Mitglied des Theaters Erfurt
  • Katja über ihre Zeit in Kronach: „Als erstes muss ich den Hauptfachunterricht bei Helga Kutter hervorheben, denn nicht nur ich, sondern alle ihre Schüler beeindruckten sehr positiv beim Vorsingen an der HfM in Weimar. Auch ich war mehr als zufrieden mit meiner Entwicklung. Sie schafft auch für unerfahrene klassische Sänger (wie mich) eine perfekte Basis für ein Hochschulstudium. Als zweites möchte ich meinen Klavierunterricht besonders erwähnen. Ich spiele schon sehr lange Klavier, hatte aber immer ein so starkes Problem mit dem Vorspielen, dass es für eine Aufnahmeprüfung schwierig geworden wäre. Aber sogar darauf wurde speziell eingegangen, indem mich Burkhart Schürmann immer wieder „zwang“ vor unserer Klavierklasse vorzuspielen. Ich habe tatsächlich bei meinen Aufnahmeprüfungen fehlerlos vorgespielt…“

Lucian Krasznec

  • geboren im rumänischen Banat
  • 2003 bis 2004 Besuch der BfM Oberfranken mit Hauptfach Gesang bei Nese Pars
  • anschließend Gesangsstudium bei Cheryl Studer an der Hochschule für Musik in Würzburg
  • Lied- und Meisterkurse bei Christian Elsner, Peter Frank, Gerold Huber, Ruth Ziesak und Anna Reynolds
  • 2006 Stipendiat der Internationalen Richard Wagner Gesellschaft sowie von ‚Rotary International‘
  • 2007 Preisträger des Armin-Knab-Liedwettbewerbs in Würzburg
  • 2008 Franz-Völker-Preis der Stadt Neu-Isenburg und Stipendium der Richard Strauss-Gesellschaft München
  • bereits 2005 Bühnendebüt als Tamino (Die Zauberflöte) beim Mozartfest Würzburg, gefolgt dort von Mozarts Idomeneo im folgenden Jahr.
  • Engagements am Landestheater Coburg (Linckes Frau Luna) und am Stadttheater Freiburg (Pendereckis Die Teufel von Loudon)
  • 2008 bis 2011 Ensemblemitglied des Staatstheaters Darmstadt, wo er u. a. als Tamino (Zauberflöte), Italienischer Sänger (Der Rosenkavalier), Kudrjas (Katja Kabanova), Pong (Turandot) und Graf Zedlau (Wiener Blut) zu hören war
  • 2011 bis 2016 festes Engagement am Theater Dortmund mit folgenden Rollen: Steuermann (Der fliegende Holländer), Ferrando (Così fan tutte), Nemorino (L’elisir d’amore), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Walther von der Vogelweide (Tannhäuser), Don Ottavio (Don Giovanni), Alfredo (La Traviata) u. a.
  • 2016 Wechsel in das Ensemble des Münchner Gärtnerplatztheaters
  • Gastspiele bei den Seefestspielen Mörbisch, bei den Bregenzer Festspielen, an der Oper Frankfurt, an der Wiener Volksoper und bei den Salzburger Festspielen

Markus Gruber

  • geboren in Coburg
  • 2002 bis 2003 Besuch der BfM Oberfranken mit Hauptfach Gesang bei Nese Pars
  • 2003 bis 2008 Studium Gesang an der Hochschule für Musik Würzburg in der Klasse von Frau Prof. Monika Bürgener
  • Kurse bei Cheryl Studer und Ingeborg Hallstein
  • 2006 erster Preis beim Armin-Knab-Wettbewerb für Gesang der Musikalischen Akademie Würzburg
  • seit der Spielzeit 2006/07 Engagement als Spieltenor am Landestheater Detmol

Mathias Hößel

Mathias erinnert sich:

„Wie allen jungen Menschen stellte sich auch mir die Frage, was ich nach meinem Schulabschluss (in meinem Fall Abitur) mit meinem beruflichen Leben anfangen soll. Der Entschluss, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen, fiel relativ schnell. Da die Jazzabteilung der Musikhochschule Hanns Eisler (Berlin) wohl keine Verwendung für mich als Nu Metal-Drummer aus der Provinz hatte, kam ich im Spätsommer schon langsam in die Bredouille – zumal mir meine Mutter schon mit Arbeitslager in Sibirien drohte, um den flüggen Sohn aus der Wohnung zu bekommen. 

Zum Glück winkte da eine Musikfachschule in Oberfranken mit späten Aufnahmeprüfungen. Und so startete ich dort meine glückliche musikalische Laufbahn. Nach zwei großartigen Jahren in Kronach, in denen ich hervorragend aufs Studium vorbereitet wurde, landete ich für ein Schlagzeug- und EMP-Studium an der Wiesbadener Musikakademie. Dort hielt mich eine sehr gute Arbeitssituation, und so unterrichte ich noch heute in der Nähe von Wiesbaden als Schlagzeuglehrer und als Musiklehrer an einer Grundschule.“

Niklas Menke

  • 2005 bis 2007 Schüler an der BfM mit Hauptfach Klavier
  • anschließend Musiktherapie-Studium in Heidelberg mit Abschluss Bachelor of Arts
  • mittlerweile in Mannheim Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche
  • Niklas über seine Zeit in Kronach: Was mir die BfM gebracht hat: Die Ausbildung an der BfM bot mir zum einen eine hervorragende Vorbereitung für die Arbeit als Chor- und Ensembleleiter, zum anderen konnte ich die musikalisch sehr wertvollen zwei Jahre für die Vorbereitung der Aufnahmeprüfung nutzen. Meine Haupt- und Pflichtfachkombination Ensembleleitung, Klavier und Gitarre ermöglichte mir eine breitgefächerte Grundlage sowohl für das Musiktherapie-Studium, als auch für die im Studium relevanten Praxissemester. Im Wahlfach Musiktherapie konnte ich zusätzlich erste Erfahrungen in Gruppenimprovisationen erleben und Informationen über Theorie, Praxis und Geschichte der Musiktherapie erfahren. Die Vermittlung ehrenamtlicher Arbeit in Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit beschützendem Bereich in Coburg und Kronach bereiteten mich vielfältig auf das Studium vor. Zwei prägende Jahre, an die ich noch oft zurückdenke.“

Prof. Steven Heelein

  • 1984 geboren
  • von 1999 bis 2001 Schüler der oberfränkischen BfM in Kronach mit Hauptfach Orgel (kath. Kirchenmusik)
  • anschließend Kirchenmusik-Studium an der Hochschule für kath. Kirchenmusik Regensburg
  • private Kompositionsstudien bei Franz Hummel
  • von 2010 bis 2012 Lehrbeauftragter an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt im Fach Neue Musik und Leiter des Studios für experimentelle Musik der KU-Eichstätt (SEMKUE)
  • seit 2012 hauptamtlicher Dozent für Chor- und Orchesterleitung an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg
  • seit 2015 Professor im Kirchendienst für Dirigieren (Schwerpunkt Chorleitung) an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth
  • 2015 und 2016 Auszeichnungen bei den 16. und 17. Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik
  • 2016 Kritikerpreis des Festivals Sagra Musicale Umbra 2016
  • 2016 kirchenmusikalischer Kompositionspreis der Stadt Neuss
  • 2016 Kompositionspreis von TONALi 2016
  • 2017 Kompositionspreis des Deutschen Musikrates
  • neben seiner musikalischen Arbeit außerdem Aktionsmaler und Autor

Robert Mai

Robert erinnert sich:

“Schon von Kindesbeinen an war es mein Berufswunsch, Trompeter zu werden. Aufgewachsen bin ich in einem Familienbetrieb mit Zimmerei, wo ein Studium nicht besonders hoch angesehen war. Es sollte noch eine Weile dauern, bis das Schicksal mir nach einem Arbeitsunfall als erlernter Zimmermann den Weg wies.

Im Jahr 2005 musste ich wegen 100-prozentiger Arbeitsunfähigkeit aus dem Beruf ausscheiden, und schnell wurde mir langweilig. Aber da war doch noch was …?!

Nach 21-jähriger Pause packte ich meine Trompete wieder aus. Von da an ging es schnell. Die Information, dass auch ältere Semester – damals war ich 41 Jahre jung – an einer Musikfachschule studieren können, verschlug mich genau an den richtigen Platz. Von 2006 bis 2010 besuchte ich die Musikfachschule in Kronach und legte dort die pädagogische Zusatzprüfung ab, um an öffentlichen Sing- und Musikschulen unterrichten zu dürfen.

Danach studierte ich an der Schola Cantorium Basiliensis Naturtrompete bei Jean François Madeuf und Edward Tarr und zusätzlich Barockpauke bei Philip Tarr. 

Jetzt bin ich 56 und unterrichte an einer privaten Musikschule, bin Dozent für Naturinstrumente beim Nordbayerischen Musikbund und spiele ab und zu in der Abteilung für Alte Musik der Hochschule für Musik Nürnberg bei Konzerten Barock- oder Naturtrompete, wenn Not am Mann ist.”

Romina O. Saak

  • 2004 bis 2005 Schülerin an der BfM mit Hauptfach Querflöte bei Ulrike Hünefeld
  • anschließend Instrumentalpädagogik-Studium an der HfM Nürnberg
  • Orchestermusikstudium an der HfM Frankfurt am Main
  • Romina über ihre Zeit in Kronach: Die Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Kronach bietet einem die Möglichkeit, all das zu lernen, was man braucht, um eine Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule bestehen zu können, und sie bietet eine solide Grundlage für die im Musikstudium folgenden Fächer. Außerdem wird der Chorleitungsunterricht, weil es ein Hauptfach an der BfM ist, an manchen Hochschulen anerkannt, und man muss das dann nicht noch einmal machen :-)“

Sebastian Koch

Sebastian erinnert sich:

“Eigentlich wollte ich eine Ausbildung zum Klavierbauer beginnen, da ich, seit ich Klavier spiele, verrückt nach meinem Instrument und seiner Geschichte war. Jedoch bereiteten mir die Praktika bei namenhaften Herstellern keine große Freude und entzauberten diese Branche in meinen Augen, weshalb ich mich sehr kurzfristig für die Aufnahmeprüfung an der Musikfachschule in Kronach entschied und bestand. 

Ich wusste nicht wirklich, auf was ich mich einließ, aber ich wusste, dass ich das Zeug dazu haben würde, eines Tages Klavierlehrer zu werden. Im Nachhinein bin ich überrascht, was ich alles an der Musikfachschule in Kronach gelernt habe, außer „nur das Klavierspiel zu verbessern“. Ensembleleitung, Partiturspiel, Formenlehre, Gehörbildung, Musikgeschichte, Harmonielehre, Musiktheorie und Stimmbildung haben mich mehr als nur fit gemacht für mein darauffolgendes Musikpädagogik-Studium mit Klavier als Hauptfach.  

Nach meinem Studium fand ich schnell einen Job als Klavierlehrer an einer Musikschule, an der ich bis heute mit Freude unterrichte. Nebenbei habe auch den Gesang gepflegt und ausgebaut. Ich bin mit einem Ensemble durch Europa gereist, habe als Countertenor viele Konzerte (auch solistisch) mitgestaltet und wurde schließlich über Zufälle selbst Chorleiter – und konnte idealerweise auf das an der Musikfachschule in Kronach erworbene Wissen zurückgreifen.  

Und das Beste daran: Ich komme damit finanziell mehr als gut über die Runden und habe genau das Leben, das ich immer wollte: andere Menschen, egal welchen Alters, sich selbst und das Leben mit dem eigenen Klavierspiel zu erfreuen und später mit anderen Menschen diese Freude zu teilen!  

Die Musikfachschule hat mir also weitaus mehr gebracht, als nur die pianistischen Fähigkeiten für die Aufnahmeprüfung an einer Hochschule auszubauen: Es ist dieser pädagogische Impuls, der einen dazu befähigt, keine Angst vor etwas Unbekanntem zu haben und erlernte Methoden zielsicher anwenden zu können. Und es ist das familiäre Klima, das einem hilft, sich zu orientieren und Vertrauen in sich zu finden. Und wenn ein Musiker sich selbst (ver-)trauen kann, ist er imstande, völlig neue Horizonte zu erreichen und aus dem Vollen zu schöpfen. 

Kleiner Fun-fact zum Schluss: Vor dem Besuch der Musikfachschule konnte ich nicht einmal eine Tonleiter ohne Klavier sauber singen!” 

Sebastian Paul Rehnert

bereits als Jugendlicher Unterricht in Klavier, Kontrabass und Komposition in seiner Heimatstadt Freiberg (Sachsen).

von 2005 bis 2008 Besuch der BfM Oberfranken

anschließend Studium an der HfM Dresden in Kontrabass (Diplom) und Korrepetition für Tanz (Master)

seit 2013 Korrepetitor an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und freischaffender Musiker und Komponist

begleitet Flashmobs und Tanzperformances mit Kontrabass und Loopstation, wie 2015/2016 Massimo Gerardis (subsTANZ) Projekte “timelaps” und “km” oder 2017 Lotte Müllers “You like you become”

erhält regelmäßig Kompositionsaufträge, z. B. entstand 2015 anlässlich des 250-jährigen Bestehens der TU Bergakademie Freiberg seine “Freiberg-Sinfonie” für großes Orchester

In Kronach wurden bereits vier seiner Werke uraufgeführt: 2007 die “Irische Fantasie” durch das Orchester der Kronacher Klassik AKADEMIE, 2009 “Der Feuerreiter” für Chor und Klavier durch den Kronacher Kammerchor, 2016 die “Weihnachtskantate” für Mezzosopran, Bariton, Trompete und Kammerorchester durch die Cäcilia und 2017 die Schauspielmusik zum “Wirtshaus im Spessart” bei den Rosenberg Festspielen.

Stefan Martin

  • Beginn als Autodidakt, dann privater Unterricht bei verschiedenen Lehrern
  • 2001 bis 2004 Schüler an der oberfränkischen BfM mit instrumentalem Hauptfach Schlagzeug bei Günther Peppel
  • Abschluss als staatlich geprüfter Leiter im Laienmusizieren mit pädagogischer Zusatzprüfung (Aufbaujahr)
  • anschließend weiter privater Percussion-Unterricht bei Lehrern wie Christian Tournay und Claus Hessler (Dozent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt, Dozent an der Popakademie Mannheim, Autor zahlreicher Lehrbücher und Artikel bei ‚Drums & Percussion‘)
  • seit 1995 Aufbau verschiedener Bands unterschiedlicher Stilrichtungen
  • Mitwirkung an mehreren CD-Aufnahmen (davon 2 Plattenverträge) und mehr als 150 Konzerten
  • seit 2004 Lehrkraft an der Sing-und Musikschule im Landkreis Kronach
  • Stefan über sich: „Neben einer umfassenden Grundausbildung sehe ich mein Fachgebiet am Drumset in den Bereichen Rock und Pop. Ich biete zeitgemäßes Schlagzeugspiel aus dem Blickwinkel eines erfahrenen Band-Drummers und finde mit Euch den passenden Rhythmus für jede Gelegenheit.“

Stéphanie Morize

Stéphanie erinnert sich:

„Nach meinem Abitur in Frankreich nahm ich zum ersten Mal Schlagzeug-Unterricht und begann zunächst ein Studium der Physik und Chemie. Nach einem Jahr gab ich das wieder auf, weil ich Schlagzeuglehrerin werden wollte. Leider hatte ich aber in Frankreich keine Chance, denn ich war dafür schon viel zu alt! 

Dank der Städtepartnerschaft zwischen meiner Heimatgemeinde Plouay (Bretagne) und der Gemeinde Küps im Landkreis Kronach kannte ich die oberfränkische Musikfachschule, weil meine „Austauschmama“ Hella Klumpp dort als Sekretärin arbeitete.  

Als die Musikfachschule damals eine Schulfahrt in die Bretagne machte, und ich bei dieser Gelegenheit dem damaligen Schulleiter Walter Klose erzählte, dass es für mich hoffnungslos sei, in Frankreich etwas Berufliches mit Musik zu machen, antwortete er: „Komm zu uns!“ 

Ich legte die Aufnahmeprüfung ab, bei der mich die anderen Schüler:innen unterstützten und eine Lehrkraft alles auf Französisch übersetzte. Ich fühlte mich sofort wohl und wusste: Da will ich hin! 

Also wanderte ich im August 2002 nach Deutschland aus. Es war anfangs nicht leicht, weil ich kein Deutsch konnte. Aber die Schüler, die Schulleitung und die Lehrkräfte halfen mir sehr. Ich habe mich nie allein gefühlt, denn es gab immer jemanden, der sich die Zeit nahm, mir das zu erklären, was ich nicht verstanden hatte.  

An der Musikfachschule konnte ich meinen Traum wahr werden lassen und eine ganze neue Welt der Musik entdecken, von “Tonsatz” bis zu “Musik und Bewegung”. Nach drei Schuljahren war ich Musiklehrerin und Chorleiterin und Orchesterleiterin – und ich hatte entdeckt, dass ich weiter Musik studieren konnte. 

Also studierte ich noch Schulmusik an der @hfmmainz und konnte dank meines Abschlusses der Musikfachschule bereits während meines Studiums an Musikschulen unterrichten. Jetzt bin ich Musiklehrerin für Gymnasien in einer weiterführenden Schule in Mainz und immer noch sehr dankbar für die Zeit in Kronach, die ich nie vergessen werde.“

Ulrike Speich

  • 2012 bis 2013 Schülerin an der oberfränkischen Musikfachschule mit Hauptfach Violine
  • anschließend Studium der Instrumentalpädagogik Violine an der Hochschule für Musik in Dresden
  • Ulrike über ihre Kronacher Zeit: „Es war schon März, das Abitur stand vor der Tür, und ich war völlig verzweifelt, weil ich nicht wusste, ob Musik Hobby bleiben oder Beruf werden sollte, und mir rannte die Zeit zum Üben für die Hochschulaufnahmeprüfungen weg, als mir meine Musiklehrerin von der BfM erzählte. Ich entschied mich, ein Jahr in Kronach zu verbringen. Jetzt gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, die Zeit und die Menschen in Kronach werde ich so schnell nicht vergessen. Für mich steht die BfM für sehr viel Zeit, um sich selbst kennenzulernen und herauszufinden, was man will; für eine außerordentliche individuelle Förderung durch das Lehrerkollegium und für die Möglichkeit, sich in tausend Dingen auszuprobieren (z. B. einen Kirchenchor zu leiten, bei der Klassik Akademie mitzuspielen…), die man sonst selten bekommt. Die familiäre Atmosphäre in der BfM werde ich im Studium vermissen.“

Victoria Kunze

gebürtige Bambergerin

2008 bis 2010 Besuch der BfM Oberfranken mit Hauptfach Gesang bei Helga Kutter

anschließend Studium an der Hochschule für Musik Saarbrücken in Gesang und Musiktheater bei Ruth Ziesak, Harfe bei Annette Jansen-Zacks sowie Elementare Musikpädagogik bei Michael Dartsch

ab 2015 „Master Oper“-Studium an der Opernschule in Stuttgart bei Natalie Karl

Teilnahme an Gesangs-Meisterkursen bei Ulf Bästelein, Detlef Roth, Carsten Süss, Stefan Rügamer und Angelika Kirchschlager

Stipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des Richard Wagner Verbandes und der Hermann-Haake Stiftung

2013 Operndebut als Zerlina (Don Giovanni) bei der Sommer Oper Bamberg

rege Konzerttätigkeit als Solistin (Beethovens 9. Sinfonie unter Leitung von Mark Mast, Brahmsʼ Ein deutsches Requiem, Mendelssohns Elias, Faurés Requiem u. a.)

mehrfach Auftritte beim Neujahrskonzert Bamberg mit dem Bamberger Kammerorchester und mit dem Alt-Wiener Strauss Ensemble unter der Leitung von Ralph Kulling in Bayreuth und Stuttgart

2014 und 2016 Finalistin im Bundeswettbewerb Gesang in Berlin

2015 Preisträgerin im internationalen Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg

2015/16 Titelpartie in Johannes Harneits Oper „Alice im Wunderland“ an der Jungen Oper Stuttgart

2016 „Clarice“ in Haydns „Il mondo della Luna“ mit den Berliner Philharmonikern bei den Osterfestspielen in Baden Baden

2017 „Rose“ in „What Next?“ von Elliot Carter in Stuttgart

in der Spielzeit 2016/17 Gastspiel an der Oper Stuttgart in der Rolle des Sklaven in Strauss‘ „Salome“

Yvonne Preising

  • begann als Kind mit dem Orgelspiel
  • entdeckte mit 14 Jahren ihre Vorliebe für Jazz und lernte Vibraphon
  • Mitwirkung bei verschiedenen Musical-Produktionen am ETA-Hoffmann-Theater Bamberg, Stadttheater Ingolstadt und Landestheater Coburg
  • 1995 bis 1999 Schülerin an der BfM Bad Königshofen mit Hauptfach Klavier bei Ariadne Weigert
  • 1999 Pädagogische Zusatzprüfung an der oberfränkischen BfM in Kronach
  • seit 1999 Lehrkraft für Klavier und Keyboard an der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach
  • Konzerte mit verschiedenen Jazz- und Rock-Ensembles