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24. April 2018

Actus tragicus

Am Samstag, 28. April 2018 eröffnen wir unsere diesjährige Konzertreihe „Kronach leuchtet – Kronach klingt!“ mit einem Konzert in der Kronacher Stadtpfarrkirche (Beginn 20 Uhr, Eintritt frei). Hauptwerk des Programms ist Johann Sebastian Bachs (1685-1750) Kantate „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ BWV 106, auch genannt „Actus tragicus“, weil es darin um das „tragische“ Thema Tod und Vergänglichkeit geht.

Bei den Vokalsolisten wirkt neben unseren aktuellen Schülern Susanne Heckmann (Sopran) und Constantin Heuer (Bariton) mit Geneviève Tschumi (Alt) auch eine ehemalige Schülerin mit, die inzwischen eine phänomenale Karriere als Sängerin begonnen hat, schon mehrfach Preisträgerin bei verschiedenen Gesangswettbewerben war und als Solistin in der Hamburger Elbphilharmonie oder an der Kieler Oper singt.

Das Instrumental-Ensemble besteht aus Silvia Müller und Mieneke Büker (Blockflöten), Susanne Hiby und Andreas Wolf (Gamben), Paul Beckert (Orgel), Florian Kunert (Violoncello) und Julian Flögel (Kontrabass).

Weitere vokale Programmpunkte des Konzerts sind zwei Motetten des in Kronach geborenen Komponisten Max Baumann (dessen 100. Geburtstag wir 2017 gefeiert haben), das geistliche Madrigal „Da Jakob vollendet hatte“ von Johann Hermann Schein sowie die Kronacher Erstaufführung der „Missa prima“ für Chor, Tenorsolo und Orgel unseres ehemaligen Kollegen Josef Ertl (1941-2014). Den Orgelpart darin übernimmt Wendelin Treutlein, das Tenorsolo Ervin Ahmeti.

Das Blechbläser-Ensemble unter Ronja Dittmar wird das Konzert mit zwei Werken von Susato und Morley eröffnen, Paul Beckert spielt an der Orgel das Präludium in C BWV 547 von Bach, und Mieneke Büker (Altblockflöte) und Susanne Hiby (Viola da Gamba) werden noch eine viersätzige Sonata in d von Johann Christoph Pepusch aufführen.

Es singen der KonzertChor und der KammerChor der BfM unter Leitung von Burkhart M. Schürmann.

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