Burkhart Schürmann - Berufsfachschule für Musik

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Burkhart M. Schürmann



stellv. Schulleitung, Chor, Kammerchor
Chorleitung II,
Gehörbildung, Partiturspiel

Formenlehre/Werkanalyse, Klavier, Deutsch



Burkhart M. Schürmann wurde 1972 in Herne (NRW) geboren und wuchs im nordhessischen Homberg/Efze auf. Nach dem Abitur besuchte er die Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach, wo er einen Abschluss als C-Kirchenmusiker erwarb und erste Erfahrungen als Chorleiter sammelte.


Anschließend studierte er zunächst die Fächer Musik und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien sowie Musikwissenschaft in Hannover, danach Chorleitung bei Prof. Jörg Straube an der Musikhochschule Würzburg. Seine dirigentische Ausbildung ergänzte er durch die aktive Teilnahme an Kursen bei Eric Ericson, Frieder Bernius, Hans Michael Beuerle, Hermann Max, Christoph Schönherr, Andrew Parrott, Lutz Herbig und Peter Gülke. Als Mitarbeiter im Knabenchor Hannover erhielt er zudem wertvolle Anregungen von Prof. Heinz Hennig.

Im September 2002 wurde er stellvertretender Leiter der Berufsfachschule für Musik Oberfranken und der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach. Von 2004 bis 2015 leitete er das Orchesterprojekt Kronacher Klassik AKADEMIE, und mit der von ihm gegründeten „kleinen kantorey“ nahm er schon mehrfach erfolgreich an nationalen und internationalen Chorwettbewerben teil.

Unterrichtsinhalte:
Chorsingen:
Musik allein mit den Mitteln der menschlichen Stimme zu machen, kann faszinierend sein. Im Chor treffen sich alle Schülerinnen und Schüler mit nichts weiter als ihrer Stimme, um mehrstimmige Kompositionen zum Klingen zu bringen. Dabei reicht die Bandbreite des Repertoires von Madrigalen des 16. Jahrhunderts über chorsinfonische Werke und romantische Chorlieder bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und Jazz/Rock/Pop-Titeln, die auch Sprechgesang oder Mouth-Percussion einbeziehen können.

Chorleitung II:
Nachdem im I. Schuljahr schlagtechnische und probenmethodische Grundlagen anhand ein- bis dreistimmiger Volksliedsätze erworben werden, dient das II. Schuljahr einer Vertiefung und Verfeinerung der erworbenen Kenntnisse anhand vierstimmiger Chorsätze verschiedener Stile und Epochen. Außerdem wird die chorische Stimmbildung thematisiert sowie die Anleitung spontaner Formen des gemeinsamen Musizierens wie Circle-Song, Rhythmical oder Sprech- und Bodypercussion-Loop.

Formenlehre/Werkanalyse:
Während das ungeschulte Auge in einer Partitur zunächst nur eine willkürliche Aneinanderreihung von Tönen sieht, will das Fach Formenlehre dazu verhelfen, im Dschungel der Noten Strukturen zu erkennen und die Architektur von Musik zu begreifen. Denn genauso wenig, wie man ein Haus baut, indem man einfach Stein auf Stein schichtet, komponiert man Musik, indem man Ton an Ton reiht. Dem Bauplan musikalischer Werke auf die Schliche zu kommen, ist daher das Ziel der musikalischen Formenlehre.

Gehörbildung:
Mithilfe methodischer Tricks wie Fingermetronom, Rhythmussprache und Solmisation will mein Unterricht die Fähigkeit trainieren, musikalische Ereignisse wie Rhythmen, Intervalle, Akkorde, Harmonie- und Formverläufe hörend zu begreifen, zu benennen und in Notenschrift zu übersetzen, sowie umgekehrt durch die Reproduktion notierter Rhythmen und Melodien die innere musikalische Vorstellungskraft zu schulen. Dabei gilt aber: Gehörbildung ist eine Lebensaufgabe!



 
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